Kinesiologie bei Schlafstörungen

Ins Bett gehen, die Augen schliessen, noch etwas den Gedanken nachhängen und dann einschlafen – so einfach sollte es sein ...

Immer wieder sehe und höre ich in meiner Praxis welche Tortur es ist, wenn man nicht mehr gut schlafen kann. Phasen von Stress, Ärger, Sorgen, Ängsten oder Schmerzen erleben wir alle hin und wieder und in solchen Zeiten kann niemand gut schlafen. In aller Regel verschwinden solche durch einen akuten Auslöser bedingte Schlafprobleme dann wieder sobald das akute Problem gelöst ist.

Anders ist es wenn private oder berufliche Belastungen dauerhaft über lange Zeiträume bestehen bleiben und die Schlafdefizite chronisch werden. Dann können sich die Schlafprobleme verselbstständigen und Betroffene geraten in einen regelrechten Teufelskreis.

Dann liegt man nachts nicht mehr wach und grübelt über ein konkretes Problem sondern über das Einschlafen an sich. Ärger und pure Verzweiflung kommen auf wenn man sich schon wieder endlos genervt von einer Seite auf die andere wälzt. Die immer gleiche Gedankenkaskade führt vom Hundertsten ins Tausendste, erst nach Stunden schläft man endlich ein um dann aber ständig wieder aufzuwachen oder morgens viel zu früh schon wieder wach zu werden. Tagsüber fühlt man sich gerädert, fällt abends todmüde ins Bett mit der Befürchtung wahrscheinlich wieder nicht schlafen zu können und liegt dann auch prompt wieder stundenlang wach; ein Teufelskreis aus Wut, Frust und Verzweiflung entsteht, der die Ein- oder Durchschlafstörungen erst recht verfestigt. Wenn man einmal in dieser Spirale drin ist, will man nur noch Eines: Ruhe finden, das Gedankenkarussell abstellen können und endlich wieder schlafen.

Wer schon lange nicht gut schlafen kann, schleppt meist auch schon lange etwas mit sich herum. Eher selten sind Schlafstörungen ein eigenständiges Symptom, meistens sind sie ein Symptom unter vielen und weisen hartnäckig auf grundlegende Probleme hin, die nur durch ebenso grundlegende Veränderungen gelöst werden können. Dann gilt es die eigentlichen Auslöser für die Schlaflosigkeit zu erkennen und anzugehen. Berufliche oder private Konflikte, unerledigte Arbeiten, Stress, Überforderung, Ängste und Sorgen können alle einzelne Komponenten sein, aus denen sich die individuelle Problematik zusammensetzt. Ungeachtet wodurch der Stress beim Einzelnen entsteht, er ist so gut wie immer unmittelbar mit unserem Leben und damit unserer Existenz verknüpft. Endlich wieder schlafen zu können kann daher bedingen, einiges in seinem Leben umzustellen, zu hinterfragen und zu ändern.

Ganz im Sinne der Komplementärtherapie unterstützen und fördern kinesiologische Verfahren diesen Prozess. Mit ihrem positiven und entspannenden Einfluss auf den gesamten Menschen, sowohl physisch als auch psychisch, vermögen sie das Wohlbefinden nachhaltig zu steigern und wieder zurück in einen gesunden Rhythmus zu finden.

Weiterlesen

EMDR - Heilung über Augenbewegungen

EMDR ist eine erstaunlich wirksame und zeitsparende Methode

EMDR wird insbesondere für die Verarbeitung von emotionalem Stress nach psychisch belastenden Erfahrungen, Angsterkrankungen, Zwangserkrankungen, Phobien und Schmerzzuständen eingesetzt.

Die Methode wurde 1987 von der US-amerikanischen Psychologin Francine Shapiro entwickelt und anfangs ausschliesslich in der Therapie schwer traumatisierter Menschen angewendet. Mittlerweile ist EMDR eine etablierte Methode und die Anwendungsmöglichkeiten reichen weit über die Behandlung von Trauma und Trauma-Folgestörungen hinaus.

Weiterlesen

Burnout

Wenn alles zu viel wird

Der Begriff Burnout oder Burnout-Syndrom steht für einen Zustand totaler körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung. Dieser Zustand des ‚Ausgebrannt-Seins’ entsteht meist schleichend über Monate oder Jahre und die ersten Anzeichen werden sehr oft nicht ernst genommen denn Phasen von Überforderung, Erschöpfung, Frustration, Lustlosigkeit und Rückzug kennen wir schliesslich alle.

‚I've done too much for too many for too long with too little regard for myself’

Dieses Zitat eines Betroffenen (aus Bergner Thomas: Dtsch Arztebl 2004/Heft 33) verdeutlicht knapp und auf den Punkt gebracht wie es zu einem Burnout kommen kann. Verhängnisvoll ist in fast allen Fällen die schleichende Entwicklung. Das Ignorieren der ersten Burnout-Anzeichen gehört quasi zum Krankheitsbild dazu weil viele Betroffene davor zurückscheuen, sich Burnout-Symptome einzugestehen aus Angst nach einer Therapie nicht mehr in ihren alten Job zurückkehren zu können oder den Job sogar zu verlieren.

Weiterlesen

Connectiv#Ology – Die Kinesiologie des Bindegewebes

Das Bindegewebe ist eines der interessantesten Gewebe des Körpers

Hinter dem unscheinbaren Wort Bindegewebe versteckt sich eines der interessantesten Gewebe des Körpers. Lange Zeit von der Medizin ignoriert und in seiner Bedeutung verkannt, steht die Erforschung des Bindegewebes und seine Bedeutung für die innere Körperwahrnehmung und die Entstehung von Schmerzen heute im Fokus der medizinischen Forschung.

Weiterlesen

  • 1
  • 2